Dienstag, 07. Februar 2012, 01:44
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OSB-Platten im Anwendungsbereich Trockenbau

Lesen Sie hier mehr über OSB-Platten.

Bei der Herstellung der OSB-Platten verwendet man etwa ein
Drittel Leim. Man setzt lange große Strands (Späne) ein,
die längs und quer zur Plattenherstellrichtung orientiert sind.
Allgemein werden bei einem dreischichtigen Aufbau die
Mittelschichtspäne quer und die Deckschichtspäne längs zu
Herstellung verlegt. Dadurch haben OSB-Platten in Längs- und
Querrichtung unterschiedliche Eigenschaften. Die Längsrichtung
hat z. B. eine höhere Biegefestigkeit als die Querrichtung.

OSB-Platten:

• Platten für Inneneinrichtungen im Trockenbau.
• Platten für tragende Zwecke im Trockenbau
• Platten für tragende Zwecke im Feuchtbereich
• Hochbelastbare Platten im Feuchtbereich

Die Standards sind 6 bis 40 mm dicke und die Formate liegen
zwischen 1640 mm x 600 mm. Bei der Verlegeplatte bis zur
großformatigen Standartplatte bei 12000 mm x 2800 mm.
Clic Paneele können ohne Leim, Nägel, Klammern oder
ähnlichem Zubehör verlegt werden.
Durch klicken werden die Paneele miteinander verbunden.
Beispielsweise wie bei Laminat verlegen. Doch normalerweise
werden die OSB-Platten durch Nut und Feder verbunden und verklebt.

Die beschichteten wasserabweisenden Platten werden meist
zur Beplankung von Wänden oder Decken verwendet.
Man kann die Oberflächen schleifen oder nicht schleifen und
mit Melaminharz beschichten. Die OSB-Platten werden z. B.
als Schalungsplatten für den Stahlbeton verwendet.
Die OSB dient aber auch als Trägerplatte, auf die ein
strapazierfähiges UV-Lacksystem (Mehrschichtaufbau)
aufgebracht wird. Mit einer wasserabweisenden Conti-Finish-
Schicht ist die Unterseite beschichtet.
Es gibt aber auch Hersteller die OSB-Platten einfärben.

 


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