Damit die Wanddämmung richtig funktioniert, sollten als erstes die Holzlatten an das Mauerwerk angebracht werden.Achtung: Dicke und Breite der Dämmung beachten!
Danach wird das Dämmmaterial zwischen den Holzlatten eingepasst und befestigt. Abschließend befestigt man die Gipsplatte auf den Holzleisten. Anstatt Gipskartonplatten kann man auch Verbundplatten verwenden. Die wärme- und schalldämmenden Platten werden sofort auf das Mauerwerk aufgetragen.
Fugen sind am Ende alle zu verspachteln und abzuschleifen. Jetzt kann man mit dem tapezieren oder streichen beginnen.
Standard: Einfach Beplankt
Brandschutzwand: Holzwolle- Mehrschichtplatten mit Steinwollekern
Schallschutzwand: Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung
Dachausbau: Zwischensparrendämmung: Glaswolle, Steinwolle oder Naturdämmstoffe, Aufsparrendämmung: Steinwolle/EPS oder PU-Platten.
Dämmstoffvarianten:
Mineralwolle Vorteil: kann vor Hitze und Kälte schützen, dämmt zudem den Schall und sorgt für Brandschutz.
Hanf Vorteil: Gute Schall- und Wärmedämmung, Feuchtigkeitsbeständig, ökologisch einwandfrei (bis auf die Polyesterfasern), auch ohne Zusätze schädlingsresistent, nachwachsender heimischer Rohstoff, Anbau ohne Pestizide möglich, kurze Transportwege. Nachteil: Erschwerte Kompostierbarkeit und Recyclingfähigkeit durch Polyesterfaser, leichter Entflammbar
Steinwolle Vorteil: wird größtenteils aus mineralischen Rohstoffen wie zum Beispiel Diabas oder Basalt und aus recycelten Steinwolleabfällen hergestellt. Nachteil: schneller brennbar