Dienstag, 07. Februar 2012, 02:32
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Wanddämmung im Trockenbau

Wie führt man eine Wanddämmung richtig aus?

Damit die Wanddämmung richtig funktioniert, sollten als erstes die Holzlatten an das Mauerwerk angebracht werden.Achtung: Dicke und Breite der Dämmung beachten!

Danach wird das Dämmmaterial zwischen den Holzlatten eingepasst und befestigt. Abschließend befestigt man die Gipsplatte auf den Holzleisten. Anstatt Gipskartonplatten kann man auch Verbundplatten verwenden. Die wärme- und schalldämmenden Platten werden sofort auf das Mauerwerk aufgetragen.

Fugen sind am Ende alle zu verspachteln und abzuschleifen. Jetzt kann man mit dem tapezieren oder streichen beginnen.

Standard:                          
Einfach Beplankt

Brandschutzwand:
Holzwolle- Mehrschichtplatten mit Steinwollekern       

Schallschutzwand:         
Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung

Dachausbau:                                    
Zwischensparrendämmung: Glaswolle, Steinwolle oder Naturdämmstoffe, Aufsparrendämmung: Steinwolle/EPS oder PU-Platten.


Dämmstoffvarianten:                        

Mineralwolle
Vorteil: kann vor Hitze und Kälte schützen, dämmt zudem den Schall und sorgt für Brandschutz.

Hanf
Vorteil: Gute Schall- und Wärmedämmung, Feuchtigkeitsbeständig, ökologisch einwandfrei (bis auf die Polyesterfasern), auch ohne Zusätze schädlingsresistent, nachwachsender heimischer Rohstoff, Anbau ohne Pestizide möglich, kurze Transportwege.
Nachteil: Erschwerte Kompostierbarkeit und Recyclingfähigkeit durch Polyesterfaser, leichter Entflammbar

Steinwolle
Vorteil: wird größtenteils aus mineralischen Rohstoffen wie zum Beispiel Diabas oder Basalt und aus recycelten Steinwolleabfällen hergestellt.
Nachteil: schneller brennbar 


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